Ursprung der Aufstellungsarbeit

Aufstellungsarbeit hat ihren eigentlichen Ursprung in indigenen Stammeskulturen. Dort  wird die Wichtigkeit der Ahnen für unser Leben seit jeher erkannt. Sie werden verehrt und behalten auch nach ihrem Tod einen wichtigen Platz in der Stammesgesellschaft.  Durch bestimmte Rituale wird die Verbindung mit ihnen aufrecht erhalten und gepflegt. In indigenen Kulturen gibt es ein intuitives Wissen darüber, dass unsere Vorfahren starken Einfluss auf unser aktuelles Leben haben.

 

Jacob Levy Moreno, der Begründer der Psychotherapierichtung Psychodrama, war es schließlich, der in den 1930-er Jahren in Europa damit begann, die heute bekannte Methode der Aufstellung zu entwickeln und anzuwenden. In den 1960-er Jahren fand sie Eingang in die systemische Therapie, eine bekannte Vertreterin ist Virginia Satir. Bert Hellinger verhalf der Aufstellungsarbeit in den 80-er Jahren zu der Bekanntheit, die sie seither hat. Hellinger ist aber auch sehr umstritten, vielen ist er zu dogmatisch.

 

In den letzten Jahren hat sich die Aufstellungsarbeit durch die Arbeit und den Einfluss vieler Therapeut_innen und Aufsteller_innen (z.B. Roswitha Riepl, Siegfried Essen, Olaf Jacobsen, Daan van Kampenhout u.a.) sehr weiterentwickelt und ausdifferenziert.